5 Gründe, warum ich diesen Blog betreibe

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Auf zu neuen Ufern…

 5 Gründe, warum ich diesen Blog betreibe

Es gibt bestimmt mehr als 5 Gründe warum ich diesen Blog betreibe aber ich denke, wenn ich die ersten fünf beschrieben habe, seid ihr alle wissend.

1. Meine Leidenschaft

Meine Leidenschaft ist es schon immer gewesen etwas zu schreiben.

Als meine beiden großen Kinder noch klein waren, habe ich oft kleine Geschichten für die beiden geschrieben, diese sind den Kindern bis heute in Erinnerung geblieben.

Zu ihren „Kindergeburtstagen“ habe ich gerne aufregende, kleine Abenteuergeschichten geschrieben, bei denen die Kinder aktiv Aufgaben zusammen (als Team) bewältigen mussten, um am Ende einen Schatz zu bekommen.

Dieses kann ich wirklich weiterempfehlen!

Man muss sich nicht stets toppen – mittlerweile sind Geburtstagsfeiern von Kindern zu riesengroßen Events mutiert! So ein Blödsinn! Mit vielen kleinen aktiven Aufgaben, geht dieser Geburtstag mit  den vielen Kindern, wie im Fluge vorbei und was gibt es schöneres, wenn man immer wieder und nicht nur von den eigenen Kindern, auf diese Abenteuer angesprochen wird!

Braucht  jemand, der meinem Blog folgt, Unterstützung hierbei, ich helfe gern! Denn meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

2. Das „Schreiben “ kommt vom „Lesen“

Das Schreiben kommt vom Lesen, ja das kann ich nur unterstreichen!

Ich habe schon als Kind sehr viel und gerne gelesen! Für mich war damals bei 4 Geschwistern, die Büchereikarte, – Gold wert!

Ich war immer ziemlich geflasht, was es damals – allein schon in der „Kinderbücherei“ – an tausenden von Büchern gab!

Diese Leidenschaft haben auch meine drei Kinder übernommen. Was mich natürlich sehr freut!

Was mich aber noch mehr freut ist, wie meine Kinder mit ihren Büchern umgehen! Sie wertschätzen diese! Jedes gelesene Buch könnte man heute noch als „neu“ bezeichnen!

Sie stellen ihre „Schätze“ in Glasvitrinen oder ordentlich in Bücherregale!

Was machen Bücher mit uns? Sie geben uns Wissen weiter und man merkt an der Ausdrucksweise der Kinder heutzutage, ob diese belesen sind oder nicht. Zudem lassen Sie uns in Welten eintauchen, man identifiziert sich mit seinen Helden und regt die Fantasie an!

Wie heisst es so schön?

“ Komm mit ins Abenteuerland“

3.  Apropos Fantasie…

Fantasie habe ich ohne Ende. Zur Fantasie( ihr merkt, das ist ein Lieblingswort von mir) braucht es aber noch etwas:

„Ideen“

Ohne Ideen, ist jedes Projekt ein  „totgeborenes Kind“!

Da ich immer vor Kreativität sprühe, fällt mir natürlich auch stets etwas ein.

Wenn man aber mal eine Blockade hat, hilft folgender Tipp:

Ablenken und nicht verbissen daran denken, dass das Projekt fertig werden muss! Ich lege mir immer einen Zettel und Stift parat und lenke mich  dann ab mit langweiligen Dingen, wie Hausarbeit (nützt ja nichts, muss ja leider auch gemacht werden).

Fällt mir etwas ein, dann notiere ich es mir mit Stichworten oder Schlagworte!

Ich bin dann oft überrascht, dass währenddessen ich so langweilige Dinge erledigt habe, soviele „Ideen“ aus mir heraus gesprudelt sind! Also, mir werden die Themen über die ich hier in meinem Blog erzähle, nicht ausgehen 😊!

4. Meine Kreativität 

Meine Kreativität muss einen Platz haben! So einfach ist das!

Wenn man meinen Blog aufmerksam verfolgt, dann fällt einem eins ins Auge: Kreativität!

Ich liebe es zu basteln, bauen, gestalten! Alles was ich mit meinen Augen sehen und mit den Händen selbst erstellen kann, macht mich sehr glücklich!

Es macht mir riesengroßen Spaß, unser Haus umzugestalten. Auch hier gehen mir die Ideen niemals aus, eher der „Geldbeutel“!

Manche großen Projekte müssen deshalb warten aber in der Zwischenzeit, erwecke ich andere Projekte zum Leben!

Meine Freunde haben oft zu mir gesagt: hier hast du ein bestimmtes Buget, eine Richtung in die die Sache gehen soll, nun mache etwas daraus und richte, gestalte mir das Zimmer um oder das Haus…

Wow, das war immer der Startknopf! Denn dann hatte ich “ Raum“ für meine Ideen und für meine Kreativität!

Wer hier Hilfe benötigt- gerne melden!

… und jetzt komme ich schon zu Punkt 5, wobei dieser mir am schwersten fällt…

5. Schreiben als Therapie

Schreiben als Therapie, gehört für mich zum Heilungsprozess! Deshalb auch hier dieser Blog!

In den letzten 8 Monaten bin ich an Depressionen erkrankt. Die einen würden sagen: “ Vielleicht ist sie überarbeitet und überfordert gewesen  – ich habe in den letzten Monaten viel Zeit gehabt, darüber nachzudenken und komme zu einem anderen Ergebnis!

Meine neue Position in dem Job war nicht das, was mich zu guter letzt krank gemacht hat,!  Ich liebe Herausforderungen und lerne gern viele, neue Dinge!

Es waren die Menschen mit denen ich zusammen arbeiten musste.

Beruflich bin ich in einer völlig neuen Umgebung- mit nur “ neuen Kollegen“ ziemlich eingespannt gewesen!

Ich habe gearbeitet wie ein Tier, meistens weit über einen normalen Arbeitstag hinweg – damit habe ich auch kein Problem, ich habe immer sehr gern gearbeitet. Wir befanden uns in der Eröffnung eines neuen Hauses unserem Unternehmens, da war es mir von vornherein klar, dass da ein hohes Arbeitsvolumen auf mich zukommt!

Wenn man dann merkt, das Vorgesetzte, denen man vertraut, dieses Vertrauen mit Füßen treten, vorne dich loben und hinter deinem Rücken, dir das Messer durch Herz stechen… was machst du dann?

Ich habe meine Probleme offen angesprochen und das wurde mir zum Verhängnis….

… man denkt ja, wenn sich ein Team neu findet, dann weiß doch im Prinzip niemand wo deine wirklichen Stärken liegen.  Dementsprechend sind die Rollen in denen man sich später bewegt, noch nicht fest vergeben.

Dieses war hier nicht der Fall!

In meinem Team, kamen die Teamleiterin und die andere Teamassistentin sowie die zwei anderen Teamassistenten aus meinem Bereich, alle aus einem Haus.

Die höhere Führungsebene bestand aus einem Team, die sich zum größten Teil auch alle schon kannten – ich kam neu „dazu gezogen“ aus dem hohen Norden.

Die „Rollen“ waren schon lange im Vorfeld vergeben! Ich hatte gar keine Gelegenheit in andere Bereiche hineinzuschnuppern um zu zeigen, dass mir der Bereich vielleicht besser liegt als jemand anderem.

Ich werde euch heute nicht mit Details nerven und hier verjagen, aus meinem Blog!

Fazit aus dieser ganzen Misere ist:

„Ich wurde während meiner Krankheit gekündigt!“

Einen Kündigungsgrund gab es nicht – selbst beim Gütetermin vor Gericht wurde der angebliche Kündiungsgrund, der dort dann angegeben wurde:“ Es gab da einige Unstimmigkeiten im Team“  von der Richterin eher belächelt und als kein Kündigungsgrund, abgewiesen!

Mein Arbeitgeber hätte mich somit wieder einstellen müssen – doch ehrlich?

Wie hätte das gehen sollen?

Das „Aus“ nach fast 26 Jahren…

Nach fast 26 Jahren Betriebszugehörigkeit und eigentlich einem Job bis zur Rente hin, stehe ich ab November ohne Arbeit da und muss mich völlig „neu“ aufstellen!

Alles nur, weil Menschen – warum auch immer, einen so fertig machen können, das man mit Depressionen zuhause bleiben muss!

Ich hoffe, dass diese Menschen irgendwann einmal über ihr eigenes Fehlverhalten stolpern – ich jedenfalls könnte mir morgens im Spiegel  – nicht mehr ins Gesicht schauen,  so würde ich mich schämen, einem Menschen sein „Selbstwertgefühl“ zu nehmen! Das ist mit das schlimmste, was man seinen Mitmenschen/ Kollegen antun kann.

Eure Wiesche 🌸

 

 

 

 

16 Antworten auf „5 Gründe, warum ich diesen Blog betreibe“

  1. Hej Wiebke,

    Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten und ich denke, es wartet ein toller Job mit vielen, netten Arbeitskollegen hier irgendwo im Bergischen auf dich.

    Die Narben bleiben – ich weiß das aus Erfahrung, denn ich hatte über 4 Jahre einen Chef, der mich gequält und mir den Spaß an der Arbeit, und an manchen Tagen auch am Leben, genommen hat. Besonders schlimm wird es dann, wenn dieser Mensch auch noch für seine tollen Verdienste im Namen der Firma öffentlich gelobt wird. Ist das der neue Führungsstil? Ich hoffe nicht, sonst Prost-Mahlzeit Deutschland…..

    Aber trotz allem oder gerade deshalb, wir Stiere sind stark und kommen immer wieder auf die Beine :o)

    Ich drück dich, Kerstin

    1. Liebe Kerstin, vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ja, ich denke schon, dass ich wieder einen guten Job hier im bergischen Land
      finden werde! Du hast recht, wir Stiere geben nicht auf und es gibt noch andere
      Arbeitgeber als den “ Schweden“!
      Drücke dich ganz ❤️-lich zurück!
      Wiesche

  2. Liebe Wiesche, ich habe Dich als einen starken, liebenswerten u wundervollen Menschen kennengelernt. Ich bin mir sicher Du wirst auch diese Hürde meistern. Mach weiter so mit deinem Blog. Liebe Grüße Deine Hummel

    1. Danke dir Hummel für deine lieben Worte!
      Ich hoffe es geht dir wieder besser? Du selbst kannst ja mitfühlen wie es
      ist, in ein tiefes Loch zu fallen.
      Weißt du, ich möchte gerne einen Schlussstrich ziehen können aber der Stachel ist gesetzt und tut noch immer sehr weh.

      Aber ich bin ein Stehaufmännchen – es wird wieder!
      Fühle dich umarmt
      Wiesche

  3. Ach Süße, gemeinsam sind wir stark und alles Schlechte hat auch was Gutes für sich. Es werden sich neue Türen öffnen und Du kannst neue Wege gehen. Ich stehe hinter Dir und hab Dich lieb

    @Larsi: Du bist so stark und positiv….., das ist toll. Wir haben alle auf die eine der andere Art schon Schlimmes erlebt und sicherlich oft gedacht, ich schaffe das nicht mehr und so kann es nicht weitergehen oder warum immer ich . Aber das Leben geht weiter und es passieren viele neue und schöne Dinge. Manchmal ist es ein tolles Gespräch oder nur eine stumme Umarmung, welches uns neue Kraft gibt und zum Denken anregt. Ich schicke Dir ganz viel Energie

    1. Danke Conny, deine Worte trösten mich und ich weiß, dass es Menschen gibt, die hinter mir stehen.
      Schön auch deine Worte an Lars gerichtet hast.

      Du hast einen festen Platz in meinem Herzen ♥️

  4. Ich hoffe das du gegen diese Krankheit ankämpfs und dir hilfe suchst.Ich selber hab schwere Depressionen leider hab ich das an ampfang igoniert.Wie du weißt hab ich 3 mal in meinen Leben beruflich neu anfangen müssen.Jedes mal durch Krankheit ich hab gedacht ach „Larsi“ das schafts du doch aber irgentwann ist die Kraft weg.Man denkt warum ich immer wider.Die schlimsten Jahre waren 2011-2012.Erst ist Fa von uns gegangen 6 Wochen später Marion`s Mutter,da war fast nicht zu ertragen.“2012 war dann noch schlimmer 2 mal in diesen Jahr diagnose „Krebs“ kaum zu hause Marion`s Schlagabfall. Ohne hilfe wäre ich zerbrochen.Aber es gibt immer ein Morgen und es gibt immer was wofür man wider aufstehen kann liegt man auch noch so tief an Boden.Das leben ist lebenswert und man muss es geniesen auch wenn es einen Stöcke zwischen die Beine werft.
    Hab dich lieb
    lg dein kleiner Bro

    1. Hallo kleiner Bro,
      als ich eben deinen Kommentar gelesen habe, hat es mir das Herz zerissen.
      Wie klein sind meine Sorgen im Gegensatz zu deinen und dann sitzt du und schreibst als Anhang noch etwas lustiges über den HSV!
      Ich ziehe vor dir mein Hut,Lars!
      Auch wenn wir nicht täglich voneinander hören, sollst du wissen, ich bin auch für dich immer da!

      Lieben Gruß an Marion – Grüße auch von Dirk an euch!
      Dein Schwesterherz Wiesche

  5. Du hast alles richtig gemacht , und nun kannst du nach vorne schauen … !!! Das schaffst du auch noch …weiter so !!! LG deine große Schwester

    1. Hi Bienchen,
      ich weiß ,dass es richtig ist, diese Firma hinter mich zu lassen und ich möchte diese ganze Geschichte auch abschließen.
      Doch was nagt ist: die können tun und lassen was sie wollen und zerstören den Menschen, der jahrelang Tag ein Tag aus, stets alles für diese Firma gegeben hat – so sehr, dass man überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr hat, sich nutzlos und dumm vorkommt, sich die Schuld gibt und oft in der Zeit der Krankheit hinterfragt: warum stehe ich noch auf, für was … was hat das Leben noch für ein Sinn?
      Viele Menschen schaffen es, dank der Hilfe von Psychologen – diese Depression hinter sich zu lassen aber einige auch nicht.
      Diese Menschen sind aus diesen Gründen aus dem Leben geschieden, weil es Menschen, Firmen ,Hierarchien gibt, denen das egal ist.

      Ich lebe noch!
      Alles Liebe und Danke für deinen Kommentar,
      dein Schwesterherz Wiesche

      Die Welt ist ganz schön kalt geworden und ich sehe da keine Besserung auf uns zu kommen.

      1. Ich hab doch immer ein offenes Ohr bei meinen 2 großen Schwestern und mein großen Bruder und natürlich meiner Mutter ich liebe euch alle und es ist schön das es euch gibt.Auch meine Nichten und Neffen einfach alle die da sind.
        lg
        Lars

    1. Danke dir Amelie,
      ich sehe immer auf FB das du läufst? Klasse!

      Dein Lob kann ich nur zurück geben. Liebe Grüße an meine Hamburger Kollegen, noch sind sie es ja!
      Alles Gute für dich.

      Liebe Grüße Wiesche

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