Freunde oder Bekannte?

 

Freunde oder eher…


Wieviele Freunde hat man wirklich, wenn man die zweite Lebenshälfte erreicht hat? Ein, zwei oder vielleicht auch drei?

Im Laufe eines Lebens glaubt man oft, dass man es mit Freunde zu tun hat und später stellt sich heraus: mehr als gute Bekannte, sind es leider nie in meinem Leben gewese – so ist es halt.

Bei mir, ist am Schluss nur eine Freundin übrig geblieben – meine Conny!

Ich versuche hier einmal mit meiner Vergangenheit, in Bezug auf Freundinnen, ein Resümee zu ziehen!

Falls sich hier jemand ertappt fühlt, so ist das sicherlich auch von mir gewollt! Nein, Namen werde ich nicht nennen, keine Bange!

Freundinnen aus der Kindheit

 

Freundinnen aus meiner Kindheit habe ich leider nicht mehr.

Meine beste Freundin aus der Kindheit, hatte leider einen tödlichen Unfall. Es hat lange Zeit gedauert, bis ich über ihren frühen Tod hinweggekommen bin…!

Arbeitskolleginnen = Freundinnen?

Wenn man mit Menschen, viele Jahre zusammen arbeitet, sind auch welche dabei, die einem echt ans Herz wachsen.

So, war es auch bei mir.

Es gab da zwei Kolleginnen, mit denen ich mich gerne privat treffen wollte.

Aus Kollegen wurden Freunde! (Denkt man)

Freunde
Freundinnen

Am Anfang ist es immer ein Hype – man erzählt sich viele Dinge und stellt fest, es gibt da viele Übereinstimmungen und dieses machen es recht leicht, so eine Freundschaft zu pflegen.

Ja, nun muss ich hier an dieser Stelle auch mal selbstkritisch sein, deshalb schreibe ich hier jetzt:

„Vielleicht ist es mit mir auch nicht immer einfach als Freundin, zu mal ich mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halte“!

Ich bin aber durchaus ziemlich resistent gegen Enttäuschungen, gebe den Menschen meistens mehrere Chancen… aber irgendwann ist es nur noch ein verbiegen, das ist dann der Zeitpunkt auseinander zu gehen, bevor nichts mehr ehrlich ist!

Ich zitiere jetzt eine von diesen Freundinnen:

“ Für mich ist eine Freundin jemand, der seine eigene Meinung hat und mir nicht nach dem Mund redet“

Hört sich erst einmal gut an!

Doch wehe, man hat dann zu irgendetwas eine andere Meinung! Oha, da musste ich mich so manches Mal warm anziehen! Argumentieren hilft gar nicht- das einzige was da noch hilft, ist = SENDEPAUSE!

Sendepause

Diese ging dann auch meist über mehrere Wochen.

In der Firma ist man sich dann möglichst aus dem Weg gegangen und wenn dieses nicht möglich war, hat man nur das nötigste miteinander gesprochen.

Irgendwann macht man dann wieder einen Schritt aufeinander zu, spricht das “ böse Thema“ entweder gar nicht mehr an oder sieht durch die Sendepause dieses „Streitthema“ , abgeklärter und mit anderen Augen.

Fazit hieraus: Ehrlich zu sein und sich eingestehen, das solche Auseinandersetzung  kleine, feine Kratzer hinterlässt …

Man fängt nämlich an, -weil man ja genau weiß, wohin es führen kann – , Themen nicht mehr anzusprechen, die kritisch werden könnten.

Schlecht, oder? JA!

Reden um den heißend Brei

Man redet um den heißen Brei und ist nicht ehrlich zueinander- aus Angst es eskaliert wieder!

Um es abzukürzen, diese “ Freundschaft“ hat es trotzdem doch auf fast zwanzig Jahre gebracht!!!

Jetzt kann man denken „solange“?

Ja, solange!

In den ganzen Jahren bin aber nicht nur ich immer mal wieder auf sie zugekommen, sondern sie auch auf mich. Denn wenn ich erst einmal richtig gekränkt bin, dann kann ich gut und gerne in der Versenkung verschwinden und gar nichts mehr von mir hören lassen.

„Mit mir ist es auch nicht immer einfach“

Irgendwie haben wir es aber immer wieder geschafft, wieder „gut“ zueinander zu sein.

In all den Jahren, vertraut man der Freundin vieles an! Oft Dinge, die auch in der Ehe, oder mit den Kindern etc. nicht richtig laufen und wo man gerne auf das Urteil oder einen Rat einer Freundin, hören würde.

Doch als ich meine Freundin richtig brauchte, zu diesem Zeitpunkt , als ich im Kopf schon in der Trennungsphase mit meinem Mann war – war sie für mich nicht da! Leider!

Als ich dieses Thema angeschnitten habe, sagte sie: „Das musst du mit dir und deinem Mann ausmachen, davon will ich nichts wissen“!

Das war es dann für mich!

Später sagte sie dann noch: “ Weißt du eigentlich, was du deinem Sohn und deinem Mann antust, wenn du dich trennst? Außerdem hättest du mich ja mal fragen können, was ich davon halte!“

So weit kommt es noch…

Das ich um Erlaubnis frage, mich von meinem Mann zu trennen!

In all den Jahren, habe ich mir oft Rat und Tat von meiner Freundin (von beiden Freundinnen) in Bezug auf meine Ehe geholt. So oft kam von beiden: „Du musst dich  unbedingt von ihm trennen“! Wo ich noch gar nicht an Trennung gedacht habe, mir das auch nicht vorstellen konnte!

Meine Ehe war nicht schlecht, am Anfang war auch Liebe da, klar – sonst heiratet man nicht. Doch kennenlernen tut man sich erst in all den Jahren in denen man zusammen lebt.

Irgendwann kam bei mir der Zeitpunkt (die zwei großen Kinder waren schon aus dem Haus), an dem ich mich gefragt habe: wo ist die Liebe geblieben?

Die Ehe war Gewohnheit geworden – ich habe nur noch funktioniert, wie ein Gebrauchsgegenstand!

In dieser Lebenskrise hätte ich mir eine Freundin gewünscht, die mich versteht und nicht eine, die mir noch Vorwürfe macht… sorry !

Diesen Kontakt habe ich zeitgleich mit der anderen Freundin abgebrochen!

Beide hingen natürlich zusammen, tun es jetzt immer noch – schön!

Später erfuhr ich, dass meine Freundin, ein Jahr später, einen Herzinfarkt hatte und im Krankenhaus liegt – oh je!

Egal was vorgefallen war, dieses gönne ich keinem und ich habe mir Sorgen gemacht, um eine Person, der ich egal war.

Ich habe ihr eine Karte mit Genesungswünschen geschickt und ihr geschrieben, dass mir ihr Zustand leid tut – und was, ich nicht erwartet habe, sie hat sich tatsächlich bei mir über WhatsApp gemeldet. Natürlich habe ich dann gefragt ob sie eine Reha bekommt und schon weiß, wohin sie kommt.

Später habe ich dann eine WhatsApp Nachricht von ihrem Handy bekommen – geschrieben von ihrem Mann!

“ Ich sollte es lassen, seine Frau zu belästigen“!

In diesem Moment war ich fassungslos! Was für eine Unverschämtheit! Wie feige!

Manchmal sind es Menschen einfach nicht wert, dass man sich um sie sorgt!

Meine andere Freundin…

Ist da ziemlich pragmatisch unterwegs.Sie sagt: “ Sie hat für alles was Sie braucht, eine Freundin!

eine, mit der sie lacht!

jemand , mit der sie weinen kann

eine, mit der sie über alles sprechen kann!

jemand  für‘ s feiern!

eine für Sport!

jemand mit der man zusammen verreisen kann …

und so weiter, und so weiter…

Eigentlich eine ganz klare Sache, denn man weiß von vornherein, man ist nur für das eine gut!

Trotzdem merkt man dann irgendwann – es gibt da doch mehrere Schnittstellen als nur die eine Eigenschaft für die Freundschaft.

Man erzählt ja doch das eine oder andere, auch wenn man nur die „Freundin“ für die lustigen Momente ist… oder man treibt Sport zusammen und lacht dabei… ihr merkt, so einfach wie sie sich das machen will, ist es nämlich gar nicht!

was aber stimmt ist: man bleibt oberflächlich mit seinen Ansprüchen an solch eine Freundschaft! Jedenfalls von ihrer Seite aus.

Diese „Freundschaft“  ist zum selben Zeitpunkt auseinander gegangen wie die erste, die ich beschrieben habe.

In der Krise keine Hilfe

 

In der Krise hat sie nichts ausgehalten- schließlich ging es da einmal nicht um Sie sondern um meine Sorgen, wo ich so dringend Hilfe erwartet habe.

Dann mir noch zu sagen: “ ich wäre eifersüchtig auf sie und ihrem Leben, sorry! Nöööö!

Wie unbeständig diese Person ist, beweist doch, dass sie mittlerweile zum dritten Mal verheiratet ist und auch in dieser Ehe nicht besonders glücklich ist obwohl ihr Mann alles tut, um sie bei Laune zu halten. Sie ja diejenige ist, die soviel investiert hat. (und die sieht es tatsächlich nur von der finanziellen Seite, dass ihr Mann alles mit seiner Körperkraft umsetzt, was ihr gerade in den Sinn kommt und aus einer Bauruine ein Traumhaus gebaut hat, zählt nichts, da sie das Geld zur Verfügung gestellt hat!).

Was kann man letztlich von so einem Menschen erwarten außer enttäuscht zu werden?

„NICHTS“!

Okay- im Prinzip ist Sie sich treu geblieben 😉

Eine kleine Liason…

Anders kann ich diese „Art von Freundschaft“ nicht benennen.

Vor Jahren habe ich einmal auf einer Laufseite eine Anzeige aufgegeben, in der ich eine Laufpartnerin in meiner Nähe gesucht habe.

Freundinnen
Freundinnen

Siehe da, es dauerte nicht lang – da meldete sich eine Frau in meinem Alter, ziemlich nah bei mir und an meinem Laufrevier wohnend!

Klasse! Verabredet und was soll ich sagen: Es passte wie die Faust aufs Auge!

Herrlich, denn ich musste nicht mehr alleine laufen, nur wenn ich es wirklich wollte – und es waren so viele Gemeinsamkeiten da, dass hieraus schnell eine Freundschaft entstanden ist.

Bis ich sie meinen anderen Freundinnen vorgestellt habe.

Abspenstig machen

Kaum  hatte ich sie meinen Freundinnen vorgestellt, begann die eine alles dran zu setzen, mir diese Freundschaft streitig zu machen.

Ich zog mich zurück und ließ die beiden, ihren Traum einen „Marathon“ zu laufen, bevor beide die magische 50 erreichten, ausleben.

Zwar  bin ich mit beiden dann noch die ganze Vorbereitungszeit bis zum Marathon gelaufen aber es war schon viel Abstand zwischen uns entstanden.

Beide haben übrigens ihr Ziel erreicht – hatten sich aber kurze Zeit später zerstritten und das war es dann…

… sich mal bei mir melden, die nichts zum Streit dazu getan hat, nee,  keine Spur.

Mich ließ es aber nicht los, denn ich mochte meine Lauffreundin sehr und so habe ich den Kontakt zu ihr wieder aufgenommen.

Auf meine andere Freundin, durfte ich nicht zu sprechen kommen, dann war sie so verbittert!

Doch zwischen uns schien es, dass wir wirklich sehr gute Freunde gewesen sind.

Als sie heiratete, wollte sie unbedingt mich als beste Freundin als Trauzeugin. Im Nachhinein, wollte sie sich wohl das Geld für einen Weddingplaner sparen!

Obwohl ich beruflich sehr flexibel eingespannt war, habe ich jeden Termin für die Hochzeit zusammen mit ihr wahrgenommen… was manchmal wirklich schier unmöglich erschien!

Nach der Trauung dauerte unsere Freundschaft noch ein gutes Jahr an… ungefähr zu dem Zeitpunkt, als auch ich ihr erklärte, dass ich mich eventuell von meinem Mann trenne!

Danach, habe ich bestimmt 100 x versucht mich mit ihr zu treffen aber von ihrer Seite kam immer, nachdem sie mir zuerst zugesagt hatte, eine Absage!

Sehr enttäuschend…..

Wieder ein Jahr später, bekam ich über WhatsApp von ihr Ostergrüsse zugestellt – total herzlich, worauf ich zurückgeschrieben habe, dass sie diese wohl ausversehen gesendet hätte.

Als Antwort kam ein „Nein“ und eine Entschuldigung für ihr mieses Verhalten im Vorjahr und ob wir beide uns nicht nochmal aussprechen sollten, ihr täte ja alles so leid!

Wie gesagt, ich bin immer gern bereit noch einmal miteinander zu reden und Dinge zu klären.

Was soll ich sagen?

Termin kam nie zustande…

Genau, dieser Termin kam nie zustande! Irgendwas kam bei ihr komischerweise immer dazwischen und zu guter letzt hatten wir eine feste Verabredung und sie ist einfach nicht gekommen – hat mich schlichtweg- versetzt!

Könnt ihr euch vorstellen wie ich mich gefühlt habe?

Per WhatsApp habe ich mich dann mit einer ziemlichen Ansprache über Moral und Freundschaft, verabschiedet aber es hängt mir immer noch nach, wie man so mit “ Freunden“ umgehen kann!

Mein Resümee aus dieser Geschichte ist:

Ich habe nur eine Freundin, der ich blind vertrauen kann – alles andere werte ich mal als gute Bekannte!

Da ich aber mindestens 100 Jahre alt werden will, bin ich gespannt ob sich da nochmal eine wirkliche Freundin hinzu finden wird.

Freundschaft muss man sich verdienen!

Freundinnen
Freundinnen

Bleibt neugierig, ich bleibe es auch!

Eure Wiesche 🌸

16 Antworten auf „Freunde oder Bekannte?“

  1. Ich empfinde es genau so , wie du es geschrieben hast.
    Freundschaft zeigt sich erst in den Momenten , in denen man selbst Hilfe braucht.
    Enttäuschung diesbezüglich gab es schon viele. So ist das eben . Ich laufe niemandem hinterher ….

    1. Bienchen, das haben wir auch echt nicht nötig!
      Es ist ja nicht so, dass wir kein schönes Umfeld haben – es ist halt:
      a) schön Freundinnen/Freunde zu haben, da diese durchaus unser aller Leben bereichern können!
      b) aber man sich keinesfalls verbiegen sollte um den anderen zu gefallen!
      Entweder man mag jemanden so wie er ist (mit all seinen Macken und vielleicht auch Fehlern) oder man lässt es gleich nur bei einer „Bekanntschaft“!
      LG und einen schönen Tag
      Wiesche

  2. Hej Wiebke,

    ich hatte früher auch eine beste Freundin in der Schule, wir sind durch dick und dünn gegangen, haben viel zusammen erlebt und erlitten…. und dann sind wir uns fremd geworden. Sie hat Chemie studiert und ich technische Zeichnerin; sie hat ihren Doktor gemacht und ich in Abendschule meinen Techniker. Ja und dann passte ich nicht mehr so ganz in die Doktorklicke. Aber das entgültige Aus kam, als sie mir unterstellte, ihr den ins Auge gefasste Typen ausspannen zu wollen. Der Mann war garnicht mein Typ, und wenn meine beste Freundin mir sowas unterstellt, ja dann kennt sie mich nicht. So was geht ja garnicht! Und seitdem ist absolute Funkstille.

    Aber auch ich habe eine allerbeste Freundin, das ist Dani. Du hast sie ja kennen gelernt. Wir kennen uns seit über 30 Jahren, teilen diverse Geheimnisse und haben eine bewegte Vergangenheit… ;o) Auch wenn wir uns nicht so oft sehen, sind wir immer in Kontakt und können uns aufeinander verlassen. In guten und in schlechten Zeiten, sagt man ja nicht nur beim Ehegelöbnis. Und die Besiegelung dieser Freundschaft ist, ich bin ihre Trauzeugin und sie meine, und ausserdem bin ich Patentante ihres Sohnes. Mehr Vertrauen geht doch garnicht.

    Ich drück dich, Kerstin

    PS.: ich weiss, Conny ist deine beste Freundin. Den Posten möchte ich ihr auch garnicht streitig machen. Aber zweitbeste Freundin wäre auch okay ;o)

    1. Hallo Kerstin, das hast du schön geschrieben, der Posten für die zweitbeste Freundin ist noch ausgeschrieben

      Meine eine beste Freundin war auch Patentante von Niklas! Das hat sie aber nicht davon abgehalten, sich so mies zu verhalten. Was ich richtig schlimm finde ist: bevor sie Oma geworden ist, hat sie mit Niklas einmal im Monat einen Niklastag gemacht. Da hat sie Dinge mit ihm gemacht, die ich niemals von irgendjemandem nur weil sie Patentante ist, verlangt hätte! Dabei hat sie sich von mal zu mal immer wieder übertrumpft! Widerspruch war zwecklos!
      Dann wurde ihr Enkelkind geboren und Niklas war total abgeschrieben (außer Geburtstag und Weihnachten). Nach dem Stress mit mir, gab es vielleicht noch einen Gruß per WhatsApp… für Niklas ist diese Frau gestorben – er sagt: wer so mit meiner Mutter umgeht, mit dem will ich nichts mehr zu tun haben!
      Das zum Thema Vertrauen…
      LG Wiesche

      1. … das ist natürlich total mies, da Niklas ja nichts mit eurer Trennung zu tun hat. Und von „Übertante“ zu, wir machen nur das Nötigste, zeigt sich nur das fehlende Einfühlungsvermögen dieser Person in Kinderherzen…. Hoffentlich ist sie als Oma besser drauf, sonst bricht sie das nächste Herzchen…

        Jede Frau kann also nur EINE beste Freundin haben, alle anderen sind Wegabschnittsfreunde oder Bekannte, man kannte sie halt….

        Lieben Gruss, Kerstin

        1. Ja, das hoffe ich auch für die Enkel aber Blut ist ja bekanntlich dicker als…
          Na ja und wie gesagt,der Titel zweitbeste Freundin ist ja noch zu vergeben!
          LG Wiesche

  3. Hi Wiesche
    Mit Freundschaft ist das so eine Sache, ich habe Bekannte und gute Bekannte der Unterschied zwischen den beiden ist. Bekannte da trifft man sich mal auf einen Kaffee oder so zum Allgemeinen Reden, bei guten Bekannten da vertraut man sich schon mal etwas mehr und lässt auch schon mal seine Sorgen ab. Von den ersten gibt es viele von den zweiten sehr wenige. Aber eine gute Freundin der ich 100% vertraue ????? Ja die habe ich auch aber nur eine und das ist meine Schwester, Heike vertraue ich 100% bei ihr kann ich mich so richtig auslassen und Rat suchen sie kämpft mit mir und ich mit ihr wir sagen uns die Meinung und streiten auch mal. Aber wer könnte mich besser kennen als meine Schwester ?

    Gruß Gaby

    1. Hallo Gaby, Danke für deinen Kommentar hier, ich freue mich von dir zu hören!

      So gesehen habe ich doch nicht nur eine „beste Freundin“ sonder zwei!
      Meine liebste Schwester ist ebenso wie Heike bei dir, die Person mit der ich auch echt alles bequatschen kann und sei das noch so lästig, sie hat immer ein Ohr für mich!
      Mein Fokus hatte ich jetzt aber eher auf nicht „Familienmitgliedern“ gelegt – und da habe ich tatsächlich nur die eine richtige Freundin.

      Doch wie gesagt: ich bin immer offen für „Neues“ und so lasse ich mein Herz geöffnet und schaue was kommt!
      Ganz liebe Grüße
      Wiesche

  4. Na mein Schwesterlein du wirst bestimmt noch 50 Jahre leben.Und gute Freunde,Hmm hab ich 2 die anderen aus denn Augen aus den Sinn.So ist das wohl im Leben.
    Wie sang der Kaiser (Franz Beckenbauer) nicht Willhelm:

    Gute Freunde kann niemand trennen,
    gute Freunde sind nie allein,
    weil sie eines im Leben können,
    für einander da zu sein.
    lg
    hab dich lieb den Bro

    1. Lieber Lars Bro,
      du findest die richtigen Worte und es macht mir echt eine riesengroße Freude, deine Kommentare hier zu lesen!
      Bitte mache weiter so!
      Hdl
      Wiesche

  5. Ich bin ja noch lange nicht so „alt“ wie ihr , aber auch ich habe nur eine Freundin die wirklich eine Freundin ist. Und das merke ich jedesmal daran das wir uns manchmal Monate lang nicht sehen und mit einander sprechen und ich trotzdem weiß das ich mich zu 100% auf sie verlassen kann. In einer guten Freundschaft muss man sich auch mal streiten und man muss sich aussprechen können. Und man muss auch Kritik annehmen können. Ja und ich habe auch schon Freundschaften gehabt die sich doch nur als Bekannte rausstellten. Ich finde den Text zum Thema Freundschaft sehr gut gelungen

    1. Hallo Viola, lieben Dank für deinen Kommentar! Das stimmt, du bist noch weit entfernt von den 50 aber ich denke die Beiträge hier auf meinem Blog, sind ja auch nicht nur für alte Leute .
      Ja, dass ist schon ein Kreuz mit den „Freunschaften“!
      Der ideal Fall ist, wenn du zu jeder Tag und Nachtzeit auf deine Freunde zurück greifen kannst – hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, denn „Freunde“ – mit denen man immer Termine machen muss um sich mal zu sehen, … sind letztlich nur „Bekannte“!

      LG Wiesche

  6. Ja, Freundschaften sind irgendwie ein fragiles Gebäude
    Aber man trifft immer wieder auf neue Menschen die das Potenzial einer Freundschaft in sich tragen.
    Wie tief die Freundschaft wird zeigt erst die Zeit.

    1. Ich habe mir es im letzten Absatz ja auch offen gehalten ob es nicht doch noch möglich ist, eine oder zwei Freundinnen dazu zu bekommen- schließlich will ich ja noch 50 Jahre leben!
      Wiesche

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